Fastenretreat: Mein erstes Mal – Teil 1
- monikawiesner
- 3. Juni 2024
- 2 Min. Lesezeit

An diesem Wochenende ist es soweit: Ich werde zum ersten Mal an einem Fastenretreat teilnehmen, und das in der atemberaubenden Umgebung des Wallis. Die Entscheidung zu fasten kam nicht plötzlich, sondern war das Resultat meiner positiven Erfahrungen mit dem Intervallfasten. Doch nun steht eine viel intensivere Herausforderung bevor: Fünf Tage ohne feste Nahrung.
Der Übergang ins Fasten beginnt für mich schon in der sogenannten Entlastungszeit. Diese Phase ist entscheidend, um den Körper langsam auf das bevorstehende Fasten vorzubereiten. Ich reduziere meine Nahrungsaufnahme und lasse bestimmte Lebensmittel komplett weg. Diese Entlastungszeit ist nicht nur eine physische Vorbereitung, sondern auch eine mentale Einstimmung auf die Fastenzeit.
Die Vorfreude auf das Retreat ist groß. Ich bin gespannt, welche neuen Erfahrungen und Erkenntnisse diese Zeit für mich bereithält. Doch neben der Vorfreude mischt sich auch ein wenig Angst in meine Gefühle. Kann ich wirklich fünf Tage ohne Essen auskommen? Wie wird mein Körper reagieren? Und vor allem: Welche emotionalen und mentalen Veränderungen werde ich durchmachen?
Ein zusätzlicher Aspekt, der mich beschäftigt, ist die Herausforderung, meinen Alltag so zu organisieren, dass ich entspannt in die Fastenzeit starten kann. Es gibt noch so viel zu erledigen und vorzubereiten, bevor ich mich für eine Woche aus dem Alltag zurückziehen kann. Trotzdem versuche ich, mich nicht zu sehr stressen zu lassen und die Dinge Schritt für Schritt anzugehen.
Ich betrachte das Fasten als eine Reise zu mir selbst. Es ist eine Gelegenheit, meinen Körper zu entgiften und gleichzeitig meinem Geist eine Auszeit zu gönnen. Die kommenden Tage werden sicher nicht einfach, aber ich bin bereit, mich dieser Herausforderung zu stellen.
Mit diesen Gedanken und Gefühlen starte ich also in mein erstes Fastenretreat. Die Mischung aus Aufregung, Vorfreude und einer Prise Angst begleitet mich, aber ich bin fest entschlossen, diese Erfahrung zu machen und zu sehen, wohin sie mich führt. Bis bald, im nächsten Teil meines Berichts!
Monika
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